Fr./Sa. 28./29. September 2012
Almut Glinin, Künstlerin und Dozentin an der HKT Nürtingen
Erhellende Dunkelkammer.
Vom Umgang mit bildgebenden Materialien und Restlicht-Speichern
Die Erlebnisse selbst herbeigeführter Verwandlungen konfrontieren künstlerische Entwicklungen mit eindrucksvollen Seherfahrungen. Ausgehend von den Mitteln der analogen Fotografie wird Licht in Verbindung mit chemischen Stoffen und optischen Erkenntnissen zum Werkzeug bildnerischer Ausdrucksform. Versuchsanordnungen der experimentell entstandenen, in Dunkelheit mit Licht gezeichneten Formen und Strukturen, dienen der Beurteilung einer Vorgehensweise im Umgang mit Zeit, Raum, eigener Körperlichkeit und Materie.
Silber, Kupfer, Messing, metallische Oberflächen reflektieren das Licht, alle Umwandlungen ihrer Farbigkeiten entspringen der chemischen Bearbeitung. Durch Eigenbewegung im Raum werden rein visuelle Veränderungen auf
Grund der Reflektionsfähigkeit in den Bildflächen ausgelöst und zurückgeführt. Dadurch entsteht ein Vorgang, der Licht selbst als gestaltendes Medium erfahren lässt. Die daraus resultierenden Bildergebnisse sind Gegenstand der Betrachtung, in der sich die Standortfrage zwangsläufig ergibt. In der Aktivität ergründen die TeilnehmerInnen die Ursachen der Transfor-mation und die Ästhetik der entstandenen Arbeitsproben.
Die speziellen und besonderen Materialkosten sind auch in den Seminargebühren enthalten.
Die Fortbildung beinhaltet mind. 12 Stunden à 45 Minuten
Freitag 17 Uhr - Samstag 17 Uhr
Kursgebühr 140,- Euro / erm. 115,- Euro