17./18. September 2010

Allgemeine Bausteine therapeutischer Prozesse

Prof. Dr. med. Horst Kächele, ehem. Ärztl. Direktor der Universitätsklinik Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ulm


Es besteht weitgehend Übereinstimmung darüber, dass psychotherapeutische Arbeit, und deshalb vermutlich auch kunsttherapeutische Arbeit, neben spezifischen Techniken unvermeidlich auch jene Bausteine einsetzen muss, die in der Therapieforschung als relevante Größen identifiziert worden sind. Deshalb ist es zweckmäßig, sich mit der weithin akzeptierten Definition von Psychotherapie von Strotzka auseinanderzusetzen und zu prüfen, inwieweit diese sich auch für das Gebiet der Kunsttherapie eignet: „Psychotherapie ist ein bewusster und geplanter interaktioneller Prozess zur Beeinflussung von Verhaltensstörungen und Leidenszuständen, die in einem Konsensus (möglichst zwischen Patient, Therapeut und Bezugsgruppe) für behandlungsbedürftig gehalten werden, mit psychologischen Mitteln meist verbalen, aber auch averbal, in Richtung auf ein definiertes, nach Möglichkeit gemeinsam erarbeitetes Ziel (Symptomminimalisierung und /oder Strukturänderung der Persönlichkeit) - mittels lehrbarer Techniken - auf der Basis einer Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens". (Strotzka 1975, S. 4)

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dieser Definition wird sich das Seminar mit den allgemeinen Bausteinen therapeutischer Prozesse beschäftigen.

Die Fortbildung beinhaltet mind. 16 Stunden à 45 Minuten
Freitag 10 Uhr - Samstag 17 Uhr
Kursgebühr 180 € / erm. 150 €

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Fortbildungszentrum Z