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Studium
Diplom Studiengang

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Studien- und Prüfungsordnung der HKT

Diplom-Studiengang Kunsttherapie

Der bisherige Diplom-Studiengang wird zum Wintersemester 09/10 vom Bachelor-Studiengang Kunsttherapie abgelöst.

Ziel des Studiums ist die Befähigung der AbsolventInnen zu professioneller kunsttherapeutischer Tätigkeit sowohl in klinischen als auch pädagogischen Arbeitsfeldern mit unterschiedlichen Zielgruppen. Grundlage kunsttherapeutischer Tätigkeit ist die Entwicklung der eigenen künstlerischen Kompetenz, der im Studium ein besonderes Gewicht beigemessen wird. Sie bildet in Verbindung mit der Fähigkeit zu therapeutischer Beziehungsgestaltung die kunsttherapeutische Kernkompetenz. Spezifische Handlungs- und Methodenkomptenzen stellen die Voraussetzung zur Arbeit in Einzel- oder Gruppentherapien dar. Das Studium beinhaltet ein hohes Maß an Selbsterfahrungs-Anteilen. Darüber hinaus wird die Teilnahme an einer externen Selbsterfahrungsgruppe bzw. eine Lehrtherapie empfohlen.

Studienstruktur

Semester 1 - 3
Grundstudium, Hospitationen in sozialen Einrichtungen
Semester 4 - 5
Hauptstudium I
Semester 6
Praxissemester in frei gewählten Institutionen, Supervision
Semester 7 - 8
Hauptstudium II, Diplomarbeit

 

Studienbegleitende externe Selbsterfahrung/Lehrtherapie

wird empfohlen und im Diplomzeugnis bestätigt.

  

  

Im Grundstudium

liegt der Schwerpunkt auf der künstlerischen Ausbildung, der Lehre kunsttherapeutischer Grundlagen und ersten Selbsterfahrungs-Prozessen. Darüber hinaus werden psychodynamische Grundlagen vermittelt, und wissenschaftliche Voraussetzungen aus den Bereichen Wahrnehmungs- und Entwicklungspsychologie erörtert. Die Entwicklungsgeschichte der Kunst und der verschiedenen psychotherapeutischen Ansätze sind als Hintergrundswissen für das Verständnis des kunsttherapeutischen Feldes unerlässlich.


Das Hauptstudium

vertieft die erworbenen Grundlagen und ermöglicht individuelle Schwerpunktsetzungen. Im Bereich der Hauptseminare sind unterschiedliche Angebote mit pädagogischen, tiefenpsychologischen und künstlerisch-prozessorientierten Ansätzen wählbar. Zielgruppen-spezifisches Arbeiten kann in unterschiedlichen Bereichen vertieft werden: Kunsttherapie mit Kindern, Jugendlichen, geistig behinderten, dementen und alten Menschen, Kunsttherapie bei klinischen Störungen in den Bereichen Psychiatrie, Psychosomatik und bei somatischen Krankheitsbildern, Kunsttherapie in Organisationsstrukturen und Teamentwicklungen. Das hierfür notwendige Fachwissen in klinische Psychotherapie, Psychotraumatologie, Sozialpsychologie wird in Vorlesungen und Seminaren vermittelt. In therapeutischer Gesprächsführung und speziellen Methodenseminare erwerben die Studierenden das notwendige kunsttherapeutische Handwerkszeug sowohl als Vorbereitung auf das Praxissemester, als auch auf die spätere berufliche Tätigkeit.
 

Das Praxissemester

umfasst 92 Präsenztage in einer Einrichtung freier Wahl und wird supervidiert. Der letzten beiden Semester des Studiums dienen der Integration der im Praxissemester gemachten Erfahrungen und deren Rückbindung und Reflexion auf Grundlage der kunsttherapeutischen Theorien. Wissenschaftspraktische Fragestellungen und die Vorstellung unterschiedlicher Forschungsansätze befähigen zu späterer wissenschaftlicher Arbeit und bereiten die Diplomarbeit vor.

 

Der individuellen künstlerischen Ausbildung

der Studierenden und der Reflexion des zeitgenössischen Kunstkontextes sind über das gesamte Studium hinweg 1-2 Tage /Woche vorbehalten. Ein eigener Atelierplatz über das gesamte Studium hinweg ermöglicht selbständiges künstlerisches Arbeiten. 

 

Weitere Informationen zur formalen Durchführung des Studiums

Studien- und Prüfungsordnung der HKT
Diplomarbeitsordnung der HKT


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